Vogelgrippe – wie gefährlich ist das Virus?

Mehrere Katzen auf der Insel Rügen waren mit der besonders gefährlichen Variante des H5N1-Vogelgrippevirus infiziert. An dieser Variante sind in Asien und in der Türkei Menschen erkrankt und gestorben. Fressen Katzen mit H5N1- Vogelgrippevirus infizierte Vögel, können sie sich an- stecken. Das ist seit längerem aus Asien bekannt. Dort sind in Zoos mehrere Großkatzen eingegangen, die virushaltiges Geflügelfleisch gefressen hatten. Auch experimentell ist es möglich, Katzen mit H5N1-Viren anzustecken. Wenn Sie als Katzenhalter für Ihr Tier jedes Infektionsrisiko ausschalten wollen, gewähren Sie Ihrem Tier nicht unkontrolliert Freilauf. Das ist das einzige, was man Ihnen nach momentanem Kenntnisstand raten kann.

Menschen haben sich bisher nicht bei Katzen angesteckt

Rein theoretisch ist es nicht auszuschließen, dass sich der Mensch bei infizierten Tieren anstecken kann, vermutlich aber nur bei sehr innigem Kontakt. Deshalb raten Experten des Friedrich-Loeffler-Instituts: Achten Sie als Katzenbesitzer besonders auf Hygiene. In der Wohnung gehaltene Vögel können sich nicht mit dem H5N1-Vogelgrippevirus infizieren. Diese Tiere sind weder gefährdet, noch stellen sie ein mögliches Infektionsrisiko für ihre Besitzer dar!

Bei Hunden ist das H5N1-Vogelgrippevirus bisher noch nie nachgewiesen worden. Weitere Informationen finden Sie auch beim Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Jana Brinkmann-Werner
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