Die Initiativgruppe Praktizierende Tierärzte Berlin (IpTB)
Die Initiativgruppe Praktizierende Tierärzte Berlin (IpTB) besteht aus einer Gruppe engagierter Berliner Kleintierpraktiker, die sich für die Belange aller Hundehalter in der Metropole Berlin einsetzt. Entstanden ist das Engagement im Sommer 2000 nach dem tödlichen Beißunfall in Hamburg und den daraufhin in allen Bundesländern verschärften Hundeverordnungen.
Als erste Reaktion finanzierte die Gruppe am 11.08.2000 zusammen mit 115 anderen Berliner Kleintierpraktikern halbseitige Anzeigen in BZ und Berliner Kurier um bereits frühzeitig Position zu beziehen und die Einbeziehung tierärztlichen Sachverstandes in alle weiteren Über- legungen zu neuen Verordnungen zu fordern.
Seit September 2000 existiert ein Positionspapier, welches die Basis lieferte für weitere Aktionen: Mit einem Infostand vor der zuständigen Senatsbehörde für Gesundheit, Soziales und Frauen in der Oranienstraße in Kreuzberg und durch Aushänge in den Praxen ging die Gruppe im Oktober 2000 an die Öffentlichkeit. Sie sammelte in zehn Tagen mehr als 10 000 Unterschriften gegen die neue Hundeverordnung. Vertreter der IpTB hatten zum Abschluss der Aktion Gelegenheit Frau Senatorin Schöttler in einem einstündigen Gespräch persönlich das Positionspapier und die Unterschriftenlisten zu überreichen.
Im März 2001 veranstaltete die Gruppe unter Mithilfe zahlreicher Sponsoren eine Informationsveranstaltung für Berlins Praktische und Amts-Tierärzte. Es gab Diskussionsmöglichkeit mit allen "Beteiligten" (Verhaltenstierärzten, einem Vertreter der Senatsbehörde, Amts- tierärzten, einem Vertreter des Tierheims, einem Mitglied des Stabes der Polizei und praktischen Tierärzten), die von den über 150 anwesenden Kollegen auch rege genutzt wurde.
überarbeitet: 20.10.2005

